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Warum eine
Gesundheitsseite?
Gesundheit ist heute ein zentrales, wichtiges und nicht zu
vernachlässigendes Thema. Über Gesundheit und Krankheit SOLL und MUSS
gesprochen werden.
Für mich sind folgende drei Aspekte gleichwertige Zuchtkriterien:
1.
Das rassetypische Verhalten und Wesen, welches im Standard umschreiben ist: 2.
Die äussere Erscheinung, das rassetypische Aussehen, welches an
Ausstellungen und an der Zuchttauglichkeitsprüfung (Ankörung) beurteilt
wird und im FCI Standard festgehalten ist.
3.
Ein körperlich gesunder Spitz. Die gesundheitlichen
Voraussetzungen und Anforderungen sind im Zuchtreglement des
Schweizeischen Spitzclub von der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft
SKG, genehmigt. Jede Züchterin ist frei, darüber hinaus gehende
gesundheitliche Untersuchungen vornehmen zu lassen.
Ich werde hier Krankheits- oder Gesundheitsthemen, die mich in
irgendeiner Form interessieren, aufgreifen. Die Beschreibungen erheben
keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder wissenschaftliche Exaktheit.
Die Patellaluxation (PL):
Patellaluxation
bedeutet: Die Verlagerung der Kniescheibe nach innen (medial)
oder nach außen (lateral) aus der Rinne (Sulcus trochlearis) am
Oberschenkel. Die Verlagerung kann vorübergehend oder dauerhaft
sein. Häufig in Verbindung mit einer Fehlstellung der Gliedmaße.
Die Patellaluxation
kann sowohl angeboren (kongenital), wie auch nach einer
Verletzung auftreten und ist eine der häufigsten
Lahmheitsursachen bei kleinwüchsigen Hunderassen. Die
Kniescheibe verrutscht dann meistens nach innen. Bei großen
Hundrassen tritt häufiger eine Patellaluxation nach außen auf.
Klassifizierung der
Patellaluxation beim Hund:
Grad 0: keine Luxation
Grad 1: Die Patella lässt sich luxieren ohne klinische
Symptome.
Grad 2: Die Patella luxiert
spontan und bleibt luxiert bis sie zurückverlagert wird bzw.
der Hund durch Strecken des Kniegelenks die Patella
zurückverlagert.
Grad 3: Die Patella bleibt
meistens verlagert, kann jedoch zurückverlagert werden,
luxiert aber sofort wieder. Die Patienten können einen
Stellungsfehler der Gliedmaße aufweisen und zeigen eine
variierende Lahmheit vom gelegentlichen Hüpfen bis zu einer
dauerhaften Stützbeinlahmheit mit Laufen auf drei Beinen.
Grad 4: Die Patella ist
ständig verlagert. Der Patient läuft mit eingeknicktem Bein,
da das Kniegelenk nicht durchzustrecken ist. Es können
extreme Fehlstellungen der Gliedmaße vorliegen. Teilweise
kann das Kniegelenk derart verdreht sein, dass das Bein
ständig hochgehalten wird.
Ich züchte ausschliesslich mit Hunden, bei welchen beide
Elterntiere PL 0 aufweisen. Gleichzeitig werden alle Junghunde
aus meiner Zucht aufgrund der vertraglichen Vereinbarung im Alter von
ca. einem Jahr auf Patellaluxation (PL)
untersucht.
Betroffene Rassen
In 75-80% der Fälle luxiert die Kniescheibe nach innen (mediale
Luxationen). Ein gehäuftes Auftreten wurde z. B. gefunden beim
Klein- und Zwergpudel, Yorkshire Terrier, Chihuahua, Pekinese,
Boston Terrier, Foxterrier, Französische Bulldogge, King Charles
Spaniel, Griffon, Papillon und Japan Chin sowie bei zahlreichen
anderen Rassen. Auch bei einigen mittelgrossen Hunden, wie z.B.
Chow Chow, Shar-Pei, Appenzeller und Entlebucher Sennenhund
treten dieselben Veränderungen auf. Bei lediglich 20-25% handelt
es sich um Luxationen nach aussen (laterale Luxationen), von
denen überwiegend Hunde mittlerer und grosser Rassen betroffen
sind wie z.B. Pudel, Cocker Spaniel, Irischer Setter, Boxer,
Flatcoated Retriever und Pyrenäen-Berghund.
Krankheitszeichen und Behandlung
Hunde, bei denen die Kniescheibe fest in ihrer Position in der
Gleitrinne liegt und nur durch Druck vorübergehend luxiert
werden kann, zeigen in der Regel keine Lahmheiten und brauchen
auch keine Behandlung. Luxiert die Kniescheibe jedoch spontan
während der Bewegung aus der Gleitrinne, so können mit der Zeit
Gelenksentzündungen und Knorpelschäden entstehen, die dann auch
zu Lahmheiten führen. Die Lahmheiten können sich durch
plötzliches Hochhalten des Beines während einiger Schritte
bemerkbar machen. Dabei befindet sich die Kniescheibe ausserhalb
der Gleitrinne. Springt die Kniescheibe in ihre normale Position
zurück, wird das Bein wieder normal belastet. Um entsprechende
Schädigungen im Gelenk zu vermeiden, ist eine frühzeitige
Behandlung empfehlenswert. Dies ist meist nur durch eine
Operation des Kniegelenkes mit Vertiefung der Gleitrinne und
Versetzung der Ansatzstelle des geraden Kniescheibenbandes
möglich. Die Behandlung hängt im Einzelnen von Alter, Rasse und
Ausmass der Veränderungen ab.
zurück
Erreger von
Infektionen sind vermehrungsfähige, pathogene (die
Erregerspezies hat die Fähigkeit Krankheiten
hervorzurufen) Mikroorganismen, die von einem Organismus
auf einen anderen übertragbar sind. Unterschieden werden
muss hier nach Erregern, die nach einem Befall des
Hundes zwingend zu einer Erkrankung führen und solchen,
die nur dann pathogen sind, wenn bestimmte zusätzliche
Faktoren ebenfalls vorhanden sind.
Eine Infektion
liegt dann vor, wenn Krankheitserreger in einen
Organismus eindringen und sich dort vermehren und der
Wirt (Tier) eine Reaktion zeigt. Durchbrechen diese
Krankheitserreger die Abwehrbarriere des Wirtes, kommt
es unweigerlich zu einer Erkrankung des befallenen
Tieres - aus einer Infektion wird eine Krankheit. Zum
Ausbruch von Infektionskrankheiten tragen ausserdem bei:
-
die allgemeine Konstitution des
Tieres und die aktuelle seelische Verfassung (Stress
begünstigt den Ausbruch von Infektionskrankheiten)
-
die Anzahl und die Infektiosität des
Erregers
-
die Hygiene im Lebensumfeld, aber
auch artgerechte Haltungsbedingungen, Platz- bzw.
Raumangebot und Bewegung sowie die Zuwendung
vertrauter Personen
-
Alter und Ernährung
Die
Infektionserreger unterscheiden sich in Prionen (z. B.
Verursacher von BSE), Viren, Bakterien, Pilze und
Parasiten. Unterteilt werden Parasiten in Protozoen und
Tiere (Helminthen wie Würmer und Anthropoden wie
Milben). Die Übertragung erfolgt durch direkte
Übertragung wie Kontakt (Berühren, Belecken, Einatmen,
Sekrettröpfchen, die ausgehustet oder -geniest werden)
und indirekte Übertragung durch leblose Gegenstände
(z.B. Futter, Wasser, Pflegegeräte wie Bürsten, Kämme,
etc.), sowie lebende Vermittler wie Flöhe, Zecken,
Mücken, etc.
Eine
Infektionskrankheit kann verschiedene Verlaufsformen
aufweisen:
-
Eine Heilung erfolgt bei restloser
Vernichtung des Erregers durch das körpereigene
Immunsystem oder durch eingeleitete medikamentöse
Therapien
-
Ein latenter Verlauf der Infektion,
also einem Verbleib der Erreger im Körper ohne
pathogene Wirkung. Zu beachten ist hier, dass latent
infizierte Tiere den Erreger ständig ausscheiden
können und so eine Infektionsquelle für andere Tiere
darstellen.
-
Ein chronischer Verlauf liegt vor,
wenn der Erreger über einen längeren Zeitraum mit
pathogener Wirkung im Organismus verbleibt.
Die Folge eines
völligen Versagens der körpereigenen Abwehr und jeder
Art der Therapie ist der Tod des infizierten Organismus.
Bei vielen der durch lebende Infektionserreger
verursachten Erkrankungen reagiert der befalle
Organismus mit einer Entzündung, deren äußerlich
sichtbare Symptome sich so darstellen:
-
Schmerz, verursacht durch giftige
Stoffwechselprodukte der Krankheitserreger und durch
die Blutstauung
-
Rötung, verursacht durch eine
Gefäßerweiterung und die damit verbundene verstärkte
Durchblutung
-
Wärme, ebenfalls verursacht durch
eine vermehrte Durchblutung
-
Schwellung, verursacht durch die
Blutgefässerweiterung und den Austritt von
Flüssigkeit in das entzündete Gewebe.
-
Bei einer Entzündung von
Schleimhäuten (z.B. der Atmungsorgane oder des
Verdauungstraktes) kommt eine verstärkte Absonderung
von Flüssigkeit durch die eingelagerten
Schleimdrüsen hinzu (Schnupfen, Durchfall)
-
Beeinträchtigungen in der Funktion,
hervorgerufen durch Schwellung und Schmerz
Die einzelnen
Infektionserreger:
Bakterien
sind Einzeller, die aufgrund eines eigenen Stoffwechsels
zu einer selbstständigen Vermehrung in der Lage sind.
Eine bakterielle Infektion schädigt den Organismus durch
ihre giftigen Ausscheidungsprodukte (sowie die
überschiessenden Abwehrreaktionen des Wirts). Eine
natürliche Bekämpfung der Bakterien im Organismus
erfolgt über die Leukozyten (weisse Blutkörperchen). Die
Leukozyten "wandern" aus dem Blut in das infizierte
Gewebe und bekämpfen die Bakterien. Durch abgetötete
Bakterien und abgestorbene Leukozyten sowie Gewebezellen
entsteht der für viele Entzündungen typische Eiter. Eine
medikamentöse Behandlung von Bakterien erfolgt durch die
Gabe von Antibiotika. Antibiotika sind ursprünglich aus
Pilzen gewonnene Substanzen, die heute synthetisch
hergestellt werden können. Sie greifen in den
Stoffwechsel der Bakterien ein und wirken bakerizid
(abtötend) oder bakteriostatisch (wachstumshemmend).
Bakterien können gegen Antibiotika resistent werden.
Durch eine Überdosierung oder ein vorzeitiges
Therapieende können Bakterien überleben, die bei einer
nachfolgenden Behandlung gegenüber diesem Antibiotikum
resistent (unempfindlich) geworden sind. Da diese
Resistenz an die Bakterien-Nachkommen weitervererbt
werden kann, entsteht so ein neuer Bakterienstamm, gegen
den ein entsprechendes Antibiotika entwickelt werden
muss. Eine Antibiotika-Therapie muss also von einem
Tierarzt überwacht werden. Die angegebene
Behandlungszeit ist zwingend einzuhalten, auch wenn das
betroffene Tier schon vorher wieder völlig gesund
erscheint. Von einer Selbstmedikation durch eventuell
irgendwann einmal übriggebliebene Antibiotika ist
deshalb dringend abzuraten.
Die
Arzneimittelgruppe der Antibiotika kam im Jahre 1929
völlig zufällig zustande. Dr. Alexander Fleming entdecke
bei einer mit einem Schimmelpilz verunreinigten
Bakterienkultur, dass der Bakterienrasen rund um die
Schimmelpilzkolonie Lücken hatte. Der Schimmelpilz
musste also eine Substanz ausscheiden, die das Wachstum
der Bakterien zu stoppen vermochte. Eine Isolierung
dieser Substanz führte so zur Entdeckung des
"Penicillins".
Viren
sind um ein Vielfaches kleiner als die einzelligen
Bakterien und auch nur unter einem Elektronenmikroskop
zu erkennen. Viren bestehen aus einer Proteinhülle
(Protein = Eiweiss), in die ihre Erbsubstanz
eingeschlossen ist. Sie können nur von lebenden Zellen
vermehrt werden. Ausserhalb einer lebenden Zelle ist das
Virus biologisch inaktiv und damit auch
vermehrungsunfähig. Da Viren keinen eigenen Stoffwechsel
haben und ihnen die Fähigkeit zur selbstständigen
Vermehrung fehlt, ist eine Behandlung mit Antibiotika
nicht möglich. Da ein mit Viren befallener Organismus in
fast allen Fällen mit hohem Fieber reagiert, ist eine
Gabe von fiebersenkenden Präparaten angeraten. Durch die
geschwächten Abwehrkräfte kommt es häufig zu
Sekundärinfektionen durch Bakterien, die dann wiederum
durch eine antibiotische Therapie gezielt behandelt
werden müssen. Zum Schutz vor vielen Virusinfektionen
sind Impfungen möglich.
Pilze
gehören zu der Domäne der Eucarya. Diese Domäne umfasst
alle Lebewesen, die einen echten Zellkern besitzen.
Kontakt zu einem an einer Pilzinfektion erkranktem Tier
führt zu einer Ansteckung. Bei Hautpilzen kann jede
Hautzelle und jedes Tierhaar u.U. einen Infektionsträger
darstellen.
Bei den meisten
Pilzinfektionen handelt es sich um Zoonosen*!
Zoonosen sind Krankheiten, die unter natürlichen
Bedingungen vom Tier auf den Menschen und umgekehrt
übertragbar sind.
Parasiten:
Durch Protozoen hervorgerufene Krankheiten, wie z. B.
Toxoplasmose
Durch
Würmer
verursachte Krankheiten (z. B. Bandwürmer, Spulwürmer)
Durch
Insekten
hervorgerufene
Krankheiten (Flöhe, Zecken, Milben, etc.) Bei den
meisten Pilzinfektionen handelt es sich um Zoonosen.
Zoonosen sind Krankheiten, die unter natürlichen
Bedingungen vom Tier auf den Menschen und umgekehrt
übertragbar sind.
* Zoonosen:
Zu den
wichtigsten bei Hund und Katze vorkommenden Zoonosen
gehören:
-
Tollwut
(Erreger: Virus). Übertragung durch Bisse und
Eindringen des Virus in die Blutbahn
-
Salmonellen
(Erreger: Bakterien). Ausscheidung mit dem Kot,
Infektionen durch Verzehr verunreinigter
Nahrungsmittel
-
Toxoplasmose
(Erreger: Protozoen). Infektion durch orale
Aufnahme. Katzen scheiden Eier mit dem Kot aus -
auch einige Tage alter Kot ist noch infektiös. Eine
weitere Infektionsquelle für den Menschen ist z.B.
rohes Schweinemett
-
"Katzenkratzkranheit"
(Erreger: Bakterien). Übertragung durch Biss- und
Kratzverletzungen. Symptome beim Menschen sind
hochgradige Entzündungen der Lymphbahnen, zum Teil
nässender Ausschlag und hohes Fieber. Bei Katzen
verläuft diese Erkrankung meist symptomlos
-
Hautpilze.
Übertragung durch Kontakt. häufigste Zoonose bei
Tierpflegepersonal
-
Würmer
(Spul und Bandwürmer). Bedeutsam u.a. der
Fuchsbandwurm. Orale Infektion, erkrankte Organismen
scheiden die Eier mit dem Kot aus.
zurück
Impfen
Ich impfe meine Hunde regelmässig zu ihrem eigenen
Schutz, aber auch zum Schutz anderer Hunde, Tiere und
natürlich zum Schutz der Mitmenschen. Geimpft wird nur
ein gesunder und parasitenfreier Hund. Ich spreche mit
meinem Tierarzt ab, welche Impfung wann
sinnvoll und nötig
ist.
Staupe
Die Staupe ist eine hoch ansteckende
Virusinfektion. Sie kann sehr
unterschiedlich verlaufen, bleibende
Schäden hinterlassen oder gar
tödlich enden. Besonders gefährdet
sind Hundewelpen in den ersten
Lebenswochen, aber auch ältere Hunde
können erkranken.
Heute lassen viele Hundebesitzer ihr
Tier gegen Staupe impfen. Daher ist
die Krankheit in der Schweiz relativ
selten geworden. Dennoch bricht sie
in vielen Ländern gelegentlich noch
aus. So gab es Mitte der
Neunzigerjahre in Finnland eine
Epidemie mit mindestens 5'000 Fällen
bei Hunden. Staupe kann auch bei
Füchsen ausbrechen, so wurden seit
Februar 2008 in Berlin 45 Füchse in
verschiedenen Berliner Bezirken mit
positiven Ergebnis auf Staupe
untersucht.
Infizierte Tiere scheiden die Viren
mit allen Körperflüssigkeiten aus.
Ihr Hund kann sich im Kontakt mit
einem anderen Hund anstecken.
Wildtiere wie Füchse, Marder und
Frettchen können die Staupe
ebenfalls übertragen.
Erste Krankheitsanzeichen der Staupe
treten rund eine Woche nach der
Ansteckung auf. Manche Tiere
scheiden daher Erreger aus, wenn sie
noch gesund scheinen.
So
äussert sich die Krankheit
Der erkrankte Hund hat
zunächst hohes Fieber, zeigt
Appetitlosigkeit und Mattigkeit. Die
Staupe kann sich in drei
Symptomenkomplexen äussern, die sehr
unterschiedlich sind. Sie können
einzeln, aber auch in Kombination
auftreten:
-
Lungenform: Einfacher Husten,
klarer bis eitriger Nasen- und
Augenausfluss, bis hin zu einer
Lungenentzündung.
-
Darmform: Mehr oder weniger
heftiger Durchfall und
Erbrechen.
-
Nervenform: Zum Beispiel
Lähmungen, Bewegungsstörungen,
Gleichgewichtsstörungen,
Kopfschiefhaltung, Krämpfe oder
Verhaltensveränderungen.
Oft
verändert sich als
Begleiterscheinung die Haut. Die
Hornhaut an Schnauze und
Pfotenballen ist verdickt.
Eine spezifische Behandlung der
Staupe gibt es nicht. Wichtig ist
daher die Prävention: Jeder Hund
sollte gegen Staupe geimpft werden.
Parvovirose
Die Parvovirose
wird durch das
canine
Parvovirus
verursacht. Die
Parvovirose ist
eine schwere
Krankheit, die
tödlich
verlaufen kann.
Ende der 70er
Jahre erkrankten
zum ersten Mal
zahlreiche Hunde
an der
Parvovirose. In
der Schweiz wird
diese Erkrankung
nicht häufig,
aber immer
wieder
festgestellt.
Der Erreger ist
sehr resistent;
er kann in der
Umgebung eines
Hundes bis zu
einem Jahr lang
überleben.
Infizierte Hunde
scheiden
Parvoviren in
hohen Mengen mit
dem Kot aus.
Virushaltiger
Kot ist daher
die Hauptursache
für die
Ansteckung und
Verbreitung der
Krankheit. Ihr
Hund kann
angesteckt
werden, wenn er
in Kontakt mit
infiziertem Kot
gerät, kranke
Artgenossen
beschnüffelt
oder mit ihnen
spielt.
Sie können Ihren
Hund indirekt
anstecken, wenn
z.B. infizierter
Kot an Ihren
Schuhen haftet
oder Sie andere
Hunde streicheln
und anfassen. So
tragen Sie die
Viren weiter,
ohne es zu
merken.
So äussert sich
die Krankheit
Die Parvovirose
bricht 3 bis 7
Tage nach der
Ansteckung aus.
Sie beginnt mit
Fieber und
Mattigkeit. Die
Hauptsymptome
sind dann
massives
Erbrechen und
starker, oft
blutiger
Durchfall.
Besonders
anfällig auf
Parvovirose sind
Welpen: Über 80
Prozent der
Welpen sind im
Alter von sechs
Wochen nicht
mehr ausreichend
gegen
Parvovirose
geschützt. Bei
Welpen verläuft
die Parvovirose
hoch akut und
häufig tödlich.
Mit intensiver
und aufwändiger
Therapie kann
jedoch ein
Grossteil der
Welpen gerettet
werden.
Im
Krankheitsfall
können nur die
richtigen
Hygienemassnahmen
und eine
gründliche
Desinfektion die
Verbreitung der
Viren
verhindern.
Erkrankte Hunde
brauchen sofort
tierärztliche
Intensivbehandlung
und müssen von
anderen Tieren
isoliert werden.
Da es gegen das
Parvovirus
selber keine
Medikamente
gibt, können nur
Symptome
bekämpft werden.
Wichtig ist
daher die
Prävention:
Jeder Hund
sollte gegen
Parvovirose
geimpft sein.
Leptospirose
Die Leptospirose, auch Stuttgarter Hundeseuche oder Weil’sche Krankheit genannt, wird durch Bakterien verursacht. Auch der Mensch kann sich anstecken. Die Krankheit ist gefährlich und kann tödlich enden.
Die Bakterien, so genannte Leptospiren, werden hauptsächlich über den Harn von infizierten Nagern (z.B. Ratten, Mäuse) oder anderen Hunden übertragen. Ihr Hund kann sich auch ohne direkten Kontakt mit diesen Tieren anstecken. Denn eine Hauptansteckungsquelle sind Gewässer, die mit infiziertem Harn verunreinigt sind. Der Erreger kann über längere Zeit zum Beispiel in Pfützen überleben. Hunde, die daraus trinken, können sich auf diesem Weg anstecken.
Infizierte Hunde können monate- bis jahrelang in unregelmässigen Abständen Leptospiren über den Harn ausscheiden.
So äussert sich die Krankheit
Die Leptospirose bricht eine bis zwei Wochen nach der Ansteckung aus. Die Symptome sind oft schwierig zu deuten. In schweren Fällen beginnt die Krankheit mit plötzlicher Schwäche, Ihr Hund verweigert das Futter, erbricht und hat Fieber. Weitere Anzeichen sind Atembeschwerden, vermehrter Durst und häufiger Harnabsatz. Später können Muskelschmerzen und Gelbsucht auftreten. Der Hund erhebt sich nur ungern und reagiert empfindlich bei Druck auf die Nierengegend. Die Leptospirose kann Nieren und Leber schädigen und tödlich verlaufen. Heutzutage sind Fälle mit Nierenversagen häufiger, wobei die Tiere teils nur noch durch eine Hämodialyse gerettet werden können.
Die Leptospirose ist eine sogenannte Zoonose, d.h. die Bakterien können auch Menschen befallen, wenn sie mit Harn von infizierten Tieren in Kontakt kommen. Die Symptome entsprechen denjenigen des Tieres
Die Leptospirose wird mit Antibiotika und allgemein unterstützenden Massnahmen behandelt. Als Besitzer/-in eines erkrankten Hundes sollten Sie rigorose Hygienemassnahmen einhalten. Wichtig ist die Prävention: Jeder Hund sollte gegen die Leptospirose geimpft sein.
Zwingerhusten
Der Zwingerhusten (infektiöse Bronchitis) ist eine so genannte Mischinfektion: Verschiedene Erreger können allein oder in Kombination ähnliche Symptome verursachen. Zu diesen Erregern gehören Viren (z.B. Parainfluenzavirus, Adenovirus) und Bakterien (z.B. Bordetella bronchiseptica, Mykoplasmen).
Der Zwingerhusten ist eine hoch ansteckende Erkrankung der Atemwege. Er verbreitet sich vor allem dort, wo Hunde auf engen Raum Kontakt zu Artgenossen haben: In Hundepensionen, Tierheimen, auf Hundesportplätzen, Zuchten mit vielen Junghunden, in Ausstellungen usw.
Grundsätzlich kann sich jedoch jeder Hund anstecken, der beim Auslauf mit Artgenossen in Kontakt kommt. Die Ansteckung erfolgt durch feinste Tröpfchen, die der erkrankte Hund beim Ausatmen oder Husten ausscheidet.
So äussert sich die Krankheit
Typisches Anzeichen eines Zwingerhustens ist ein trockener Husten. Der Husten tritt in Anfällen auf, die heftig sein können. Der Husten ist dann bellend, sehr unangenehm und schmerzhaft. Zwingerhusten beeinträchtigt das Allgemeinbefinden und die Leistungsfähigkeit des Hundes stark.
Die Hustenanfälle können Tage bis Wochen dauern und sind für Ihren Hund wie auch für Sie eine grosse Belastung.
Zwingerhusten ist oft selbstlimitierend, der erkrankte Hund erholt sich in der Regel vollständig. Allerdings kann es bei einem komplizierten Verlauf zu einer Lungenentzündung kommen, welche je nach Erreger mit Antibiotika und anderen Medikamenten behandelt werden muss. Gegen Zwingerhusten gibt es eine Impfung.
Tollwut
Die Tollwut gehört zu jenen Viruserkrankungen, die am längsten bekannt sind. Sie ist nach wie vor eine der gefährlichsten Virusinfektionen für Mensch und Tier. Sie ist unheilbar.
Empfänglich für Tollwut sind alle Warmblüter. Hauptüberträger sind wild lebende Fleischfresser, vor allem Füchse. Das Virus wird auch bei Fledermäusen nachgewiesen.
Infizierte Tiere übertragen die Tollwutviren mit ihrem Speichel, meist durch einen Biss. Von der Bissstelle wandert das Virus entlang der Nervenbahnen ins Gehirn.
Das Virus kann aber auch über Hautverletzungen wie zum Beispiel Schürfwunden in den Körper gelangen. Berühren Sie daher nie mit blosser Hand einen überfahrenen Fuchs, aber auch keine Wildtiere oder Fledermäuse, die Ihnen besonders zutraulich erscheinen.
So äussert sich die Krankheit
Bis der infizierte Hund an Tollwut erkrankt, können 14 bis 30 Tage vergehen. In seltenen Fällen dauert es sogar noch länger.
Die Erkrankung kann in zwei Formen auftreten:
- Verhaltensänderung: Wilde Tiere werden zahm oder überwinden ihre Wasserscheu. Andere werden scheu oder verkriechen sich («stille» Wut).
- Erregungszustände: Aggressivität, Beisswut, Raserei («rasende» Wut).
Die Erkrankung führt zu fortschreitenden Lähmungserscheinungen verschiedenster Muskeln. Häufig kann das Tier nicht mehr schlucken, es speichelt, kann nicht mehr trinken und erstickt schlussendlich wenn auch die Atemmuskulatur gelähmt wird.
In der Schweiz ist die Tollwut seit 1999 offiziell ausgerottet. Für Haustiere besteht daher in der Regel keine Gefahr. Weltweit sterben jedoch jährlich immer noch 50'000 infizierte Menschen und hunderttausende von Tieren an Tollwut. Hunde, die aus Ländern eingeführt werden, in denen Tollwut vorkommt, können das Virus in sich tragen und stellen eine Gefahr für Mensch und Tier in der Schweiz dar. Gegen Tollwut schützt nur eine Impfung. Für Hunde, die ins Ausland reisen, ist sie meist zwingend.
Borreliose
Die Borreliose, auch Lyme-Borreliose oder Lyme-Krankheit genannt, wird durch Bakterien verursacht. Sie kann zu Schäden an Gelenken und Organen führen.
An Borreliose können Säugetiere, Vögel und auch Menschen erkranken. Überträger ist der gemeine Holzbock, eine Zeckenart. Borreliose ist auf der nördlichen Erdhalbkugel die häufigste von Zecken übertragene Erkrankung.
Der Holzbock lebt in Wäldern, Gebüschen, Parkanlagen und Gärten. Die Zecke kriecht auf den Hund und sucht sich eine geeignete Stelle, um ihn zu beissen. Dabei ernährt er sich von seinem Blut. Geht der gleiche Holzbock auf einen anderen Hund über, überträgt er die Bakterien auch auf ihn.
Die Bakterien, so genannte Borrelien, vermehren sich im Darm der Zecke. Während die Zecke Blut saugt, müssen die Bakterien zur Bissstelle wandern. Das dauert mindestens 12 Stunden, damit können die Bakterien erst dann auf den Hund übertragen werden. Wenn Sie die Zecke früh genug entfernen, können Sie also verhindern, dass Ihr Hund infiziert wird. Je länger die Zecke gesaugt hat, umso höher ist das Risiko einer Erkrankung.
Das Risiko, dass sich Ihr Hund mit Borreliose ansteckt, ist im Frühjahr und im Herbst am grössten. Zecken können aber das ganze Jahr über vorkommen.
So äussert sich die Krankheit
Während der Erkrankung durchläuft der Hund mehrere Stadien:
- Typische Symptome sind zunächst Fieber, Appetitlosigkeit und Teilnahmslosigkeit.
- Zwei bis drei Monate nach dem Biss entzünden sich Gelenke, die nahe der Bissstelle liegen. Die Gelenkentzündung kann zu Lahmheiten führen.
- Im weiteren Verlauf wechseln Schübe von Lahmheiten mit Phasen der Besserung ab.
- Im späten Stadium werden Gelenke, Nieren und das Herz geschädigt.
Das beim Menschen zuerste erscheinende Borreliose-Symptom, die sich ausdehnende ringförmige Rötung einer Bissstelle, tritt beim Hund nicht auf.
Borreliose kann mit Medikamenten behandelt werden; die Borrelien werden dadurch jedoch meist nicht vollständig eliminiert.
Massnahmen gegen Borreliose
Suchen Sie Ihren Hund nach jedem Spaziergang nach Zecken ab. Entfernen sie die Zecken sofort – am besten mit einer speziellen Zeckenzange – und machen Sie diese unschädlich.
Schützen Sie Ihren Hund gegen Zeckenbefall, da Zecken neben Borrelien auch andere Krankheitserreger übertragen.
Herpesinfektion
Die Herpesinfektion des Hundes, auch «infektiöses Welpensterben» genannt, wird durch ein Herpesvirus verursacht. Neugeborene, schwache und junge Welpen können daran sterben.
Das canine Herpesvirus – Herpesvirus des Hundes – wurde Mitte der 60er Jahre entdeckt, als in den USA viele neugeborene Welpen schwer erkrankten und starben. Denn das Virus wird vor allem über die Schleimhäute der Geburtswege ausgeschieden. Eine Ansteckung über die Schleimhäute des Nasen-Rachenraums ist jedoch ebenfalls möglich.
Gefährlich ist das Virus vor allem in Hundezuchten. Ist eine Zucht vom caninen Herpesvirus betroffen, kann eine Infektion dazu führen, dass bis zu 80 Prozent der Welpen sterben. Besonders gefährdet sind schwache Welpen, die unter drei Wochen alt sind.
Hauptüberträgerin des caninen Herpesvirus ist die infizierte Mutterhündin. Dass sie selber erkrankt ist selten und nur bei jungen Hündinnen oder Erstinfektionen wahrscheinlich. Das Virus kann aber Fruchtbarkeitsstörungen verursachen.
Die Infektion der Mutterhündin kann zu Sterilität, Missbildungen, Früh- oder Totgeburten führen. Die Mutterhündin kann ihre Jungen auch während der Geburt anstecken.
So äussert sich die Krankheit
Die ersten Anzeichen der caninen Herpesvirose sind Durchfall und Erbrechen. Nach diesen ersten Symptomen können die Welpen noch munter erscheinen. Wenig später wollen sie jedoch nicht mehr saugen, sie wimmern, strampeln und verlieren rasch an Gewicht. Manchmal treten zusätzlich Atembeschwerden oder Haut- und Schleimhautblutungen auf.
Welpen, welche die Infektion überleben, tragen das Herpesvirus lebenslang. Im Verlauf ihres Lebens kann der infizierte Hund das Virus schubweise ausscheiden. Dies geschieht vor allem bei Stresssituationen: z.B. bei Erkrankungen, Geburt, Ausstellungen usw. So steckt er wiederum andere Hunde an.
Der Erreger der caninen Herpesvirose kann nicht direkt bekämpft werden. Erkrankte Welpen haben eine gewisse Überlebenschance, wenn sie möglichst schnell in eine warme Umgebung gebracht werden, wo ihre Körpertemperatur konstant bleibt. Damit wird die Vermehrung des Virus soweit gedrosselt, dass es keine Krankheit mehr verursachen kann. Gegen eine Herpesinfektion gibt es eine Impfung.
Babesiose
Die Babesiose (auch Piroplasmose oder umgangssprachlich Hundemalaria genannt) wird von einzelligen Parasiten namens Babesien verursacht. Der Parasit vermehrt sich in den roten Blutkörperchen des Hundes und zerstört sie. Die Babesiose ist eine ernsthafte Erkrankung, die zum Tod führen kann.
Überträgerinnen der Babesiose sind die so genannte Auwaldzecke und die braune Hundezecke (v.a. im Mittelmeergebiet). Die Auwaldzecke lebt in Wäldern, Gebüschen, Parkanlagen, Gärten und sogar in kurzgeschnittenem Gras. Die Zecke kriecht auf den Hund und sucht sich eine geeignete Stelle, um ihn zu beissen. Dabei ernährt sie sich von seinem Blut und überträgt die Parasiten. Geht die gleiche Zecke auf einen anderen Hund über, überträgt sie den Parasiten auch auf ihn.
Typischerweise tritt Babesiose häufig in Mittelmeerländern wie z.B. Frankreich oder Spanien auf, aber auch in Zentraleuropa (Ungarn, gewisse Gegenden in Deutschland). Auch in der Schweiz gibt es Regionen, in welchen babesieninfizierte Zecken gefunden werden und Hunde erkranken können (z.B. im Raum Genfersee, Tessin), jedoch sind auch bereits Fälle ausserhalb dieser Zonen aufgetreten.
Das Risiko, dass sich Ihr Hund mit Babesiose ansteckt, ist im Frühjahr und im Herbst am grössten. Zecken können aber das ganze Jahr über vorkommen.
So äussert sich die Krankheit:
Die ersten Symptome der Babesiose zeigen sich zwei Tage bis zwei Monate nach der Ansteckung.
Die häufigsten Anzeichen sind plötzliches hohes Fieber, Abgeschlagenheit (Apathie), Appetitverlust, Erbrechen und Durchfall. Ein bis zwei Tage später tritt Blutarmut auf. Durch den Abbau der roten Blutkörperchen kann es auch zu einer bräunlichen Verfärbung des Urins oder zur Gelbverfärbung der Schleimhaut kommen.
Manchmal kommt es zu Abnormalitäten des Nervensystems oder Muskelschwäche. Auch Nierenversagen kann auftreten.
Die Krankheit verläuft leichter oder schwerer. Je nach dem, wie stark die Infektion und wie widerstandskräftig das Immunsystem Ihres Hundes sind. Erkrankte Tiere gehören zum Tierarzt; ohne Behandlung kann Ihr Hund innerhalb weniger Tage sterben.
Massnahmen gegen Babesiose
Suchen Sie Ihren Hund nach jedem Spaziergang nach Zecken ab. Entfernen sie die Zecken sofort – am besten mit einer speziellen Zeckenzange – und machen Sie diese unschädlich.
Schützen Sie Ihren Hund mit einem Tierarzneimittel gegen Zeckenbefall, da Zecken neben Babesien auch andere Krankheitserreger übertragen.
Leben Sie in einem Gebiet, in dem babesieninfizierte Zecken vorkommen? Oder ist Ihr Reiseziel ein solches Risikogebiet?
Gegen Babesiose gibt es eine Impfung. Informieren Sie sich frühzeitig vor Beginn der Zeckensaison oder vor Ihrer Reise.
Ansteckende Leberentzündung
Die ansteckende Leberentzündung des Hundes (Hepatitis contagiosa canis) wird durch das canine Adenovirus verursacht. Das Virus ist hoch ansteckend. In einigen Fällen kann die Hepatitis mild verlaufen. Häufig jedoch entwickelt sich eine schwere Krankheit, die tödlich enden kann.
Hauptüberträger der Hepatitis sind kranke, aber auch gesund erscheinende Hunde. Weil das Virus lange ansteckend bleibt und auch indirekt übertragen werden kann, kann sich Ihr Hund auch dann anstecken, wenn er keinen direkten Kontakt mit infizierten Artgenossen hat. Tiere, welche die Erkrankung überstanden haben, können noch monatelang Hepatitisviren ausscheiden und verbreiten.
So äussert sich die Krankheit
Einige Tage nach der Ansteckung mit dem Hepatitisvirus hat Ihr Hund Fieber, ist müde, hat vermehrt Durst und verliert den Appetit. Im weiteren Verlauf kommt es zu Augen- und Nasenausfluss und Erbrechen. Im weiteren Verlauf kommt es zu einer Leber- oder Nierenschädigung. Der Hund hat Durchfall und Bauchschmerzen. Er krümmt den Rücken und ist in der Leberregion, das heisst hinter dem Rippenbogen, berührungsempfindlich. Vor allem bei Welpen endet die Hepatitis oft tödlich. Manche Tiere sterben bereits, bevor die Krankheit erkannt wird.
Nach einer Genesung kann es zu einer Hornhauttrübung am Auge mit evt. Erblindung kommen («Hepatitis blue eye»). Häufig muss der an Hepatitis erkrankte Hund beim Tierarzt stationär behandelt werden. Die Erholung kann lange dauern. Nicht selten bleiben schwere Organschäden oder eine chronische Hepatitis zurück.
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Alopezie X
Die Alopezie X tritt bei Spitzen,
nordischen Hunderassen und Zwergpudeln
auf. Betroffene Tiere leiden unter
Haarverlust, welcher vor allem am Hals
und Rumpf auftritt, während Kopf und
Vorderbeine normalerweise verschont
bleiben. Zusätzlich verdunkeln sich
manchmal die kahlen Hautstellen. Die
Erkrankung tritt typischerweise im Alter
von 1-5 Jahren auf.
Link zur Uni Bern
http://www.vetsuisse.unibe.ch/genetic/content/e2353/e2479/index_ger.html
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