Spitze von Adriela

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aktualisiert am 01.05.2010
 
Patella-Luxation Infektionskrankheiten Impfen Anatomie
  giftige Stoffe giftige Pflanzen Alopezie Dortmunder Appell
für eine Wende in der Zucht zum Wohl des Hundes

 

Warum eine Gesundheitsseite?

Gesundheit ist heute ein zentrales, wichtiges und nicht zu vernachlässigendes Thema. Über Gesundheit und Krankheit SOLL und MUSS gesprochen werden. Für mich sind folgende drei Aspekte gleichwertige Zuchtkriterien:

1. Das rassetypische Verhalten und Wesen, welches im Standard umschreiben ist:

2. Die äussere Erscheinung, das rassetypische Aussehen, welches an Ausstellungen und an der Zuchttauglichkeitsprüfung (Ankörung) beurteilt wird und im FCI Standard  festgehalten ist.

3. Ein körperlich gesunder Spitz. Die gesundheitlichen Voraussetzungen und Anforderungen sind im Zuchtreglement des Schweizeischen Spitzclub  von der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft SKG, genehmigt. Jede Züchterin ist frei, darüber hinaus gehende gesundheitliche Untersuchungen vornehmen zu lassen.

Ich werde hier Krankheits- oder Gesundheitsthemen, die mich in irgendeiner Form interessieren, aufgreifen. Die Beschreibungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder wissenschaftliche Exaktheit.


Die Patellaluxation (PL):

Patellaluxation bedeutet: Die Verlagerung der Kniescheibe nach innen (medial) oder nach außen (lateral) aus der Rinne (Sulcus trochlearis) am Oberschenkel. Die Verlagerung kann vorübergehend oder dauerhaft sein. Häufig in Verbindung mit einer Fehlstellung der Gliedmaße.

Die Patellaluxation kann sowohl angeboren (kongenital), wie auch nach einer Verletzung auftreten und ist eine der häufigsten Lahmheitsursachen bei kleinwüchsigen Hunderassen. Die Kniescheibe verrutscht dann meistens nach innen. Bei großen Hundrassen tritt häufiger eine Patellaluxation nach außen auf.

Klassifizierung der Patellaluxation beim Hund:

Grad 0: keine Luxation
Grad
1: Die Patella lässt sich luxieren ohne klinische Symptome.

Grad 2: Die Patella luxiert spontan und bleibt luxiert bis sie zurückverlagert wird bzw. der Hund durch Strecken des Kniegelenks die Patella zurückverlagert.

Grad 3: Die Patella bleibt meistens verlagert, kann jedoch zurückverlagert werden, luxiert aber sofort wieder. Die Patienten können einen Stellungsfehler der Gliedmaße aufweisen und zeigen eine variierende Lahmheit vom gelegentlichen Hüpfen bis zu einer dauerhaften Stützbeinlahmheit mit Laufen auf drei Beinen.

Grad 4: Die Patella ist ständig verlagert. Der Patient läuft mit eingeknicktem Bein, da das Kniegelenk nicht durchzustrecken ist. Es können extreme Fehlstellungen der Gliedmaße vorliegen. Teilweise kann das Kniegelenk derart verdreht sein, dass das Bein ständig hochgehalten wird.

Ich züchte ausschliesslich mit Hunden, bei welchen beide Elterntiere PL 0 aufweisen. Gleichzeitig werden alle Junghunde aus meiner Zucht aufgrund der vertraglichen Vereinbarung im Alter von  ca. einem Jahr auf Patellaluxation (PL) untersucht.

Betroffene Rassen

In 75-80% der Fälle luxiert die Kniescheibe nach innen (mediale Luxationen). Ein gehäuftes Auftreten wurde z. B. gefunden beim Klein- und Zwergpudel, Yorkshire Terrier, Chihuahua, Pekinese, Boston Terrier, Foxterrier, Französische Bulldogge, King Charles Spaniel, Griffon, Papillon und Japan Chin sowie bei zahlreichen anderen Rassen. Auch bei einigen mittelgrossen Hunden, wie z.B. Chow Chow, Shar-Pei, Appenzeller und Entlebucher Sennenhund treten dieselben Veränderungen auf. Bei lediglich 20-25% handelt es sich um Luxationen nach aussen (laterale Luxationen), von denen überwiegend Hunde mittlerer und grosser Rassen betroffen sind wie z.B. Pudel, Cocker Spaniel, Irischer Setter, Boxer, Flatcoated Retriever und Pyrenäen-Berghund.

Krankheitszeichen und Behandlung
Hunde, bei denen die Kniescheibe fest in ihrer Position in der Gleitrinne liegt und nur durch Druck vorübergehend luxiert werden kann, zeigen in der Regel keine Lahmheiten und brauchen auch keine Behandlung. Luxiert die Kniescheibe jedoch spontan während der Bewegung aus der Gleitrinne, so können mit der Zeit Gelenksentzündungen und Knorpelschäden entstehen, die dann auch zu Lahmheiten führen. Die Lahmheiten können sich durch plötzliches Hochhalten des Beines während einiger Schritte bemerkbar machen. Dabei befindet sich die Kniescheibe ausserhalb der Gleitrinne. Springt die Kniescheibe in ihre normale Position zurück, wird das Bein wieder normal belastet. Um entsprechende Schädigungen im Gelenk zu vermeiden, ist eine frühzeitige Behandlung empfehlenswert. Dies ist meist nur durch eine Operation des Kniegelenkes mit Vertiefung der Gleitrinne und Versetzung der Ansatzstelle des geraden Kniescheibenbandes möglich. Die Behandlung hängt im Einzelnen von Alter, Rasse und Ausmass der Veränderungen ab.


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Infektionskrankheiten
von Harald Wenner

Erreger von Infektionen sind vermehrungsfähige, pathogene (die Erregerspezies hat die Fähigkeit Krankheiten hervorzurufen) Mikroorganismen, die von einem Organismus auf einen anderen übertragbar sind. Unterschieden werden muss hier nach Erregern, die nach einem Befall des Hundes zwingend zu einer Erkrankung führen und solchen, die nur dann pathogen sind, wenn bestimmte zusätzliche Faktoren ebenfalls vorhanden sind.

Eine Infektion liegt dann vor, wenn Krankheitserreger in einen Organismus eindringen und sich dort vermehren und der Wirt (Tier) eine Reaktion zeigt. Durchbrechen diese Krankheitserreger die Abwehrbarriere des Wirtes, kommt es unweigerlich zu einer Erkrankung des befallenen Tieres - aus einer Infektion wird eine Krankheit. Zum Ausbruch von Infektionskrankheiten tragen ausserdem bei:

  • die allgemeine Konstitution des Tieres und die aktuelle seelische Verfassung (Stress begünstigt den Ausbruch von Infektionskrankheiten)

  • die Anzahl und die Infektiosität des Erregers

  • die Hygiene im Lebensumfeld, aber auch artgerechte Haltungsbedingungen, Platz- bzw. Raumangebot und Bewegung sowie die Zuwendung vertrauter Personen

  • Alter und Ernährung

Die Infektionserreger unterscheiden sich in Prionen (z. B. Verursacher von BSE), Viren, Bakterien, Pilze und Parasiten. Unterteilt werden Parasiten in Protozoen und Tiere (Helminthen wie Würmer und Anthropoden wie Milben). Die Übertragung erfolgt durch direkte Übertragung wie Kontakt (Berühren, Belecken, Einatmen, Sekrettröpfchen, die ausgehustet oder -geniest werden) und indirekte Übertragung durch leblose Gegenstände (z.B. Futter, Wasser, Pflegegeräte wie Bürsten, Kämme, etc.), sowie lebende Vermittler wie Flöhe, Zecken, Mücken, etc.

Eine Infektionskrankheit kann verschiedene Verlaufsformen aufweisen:

  • Eine Heilung erfolgt bei restloser Vernichtung des Erregers durch das körpereigene Immunsystem oder durch eingeleitete medikamentöse Therapien

  • Ein latenter Verlauf der Infektion, also einem Verbleib der Erreger im Körper ohne pathogene Wirkung. Zu beachten ist hier, dass latent infizierte Tiere den Erreger ständig ausscheiden können und so eine Infektionsquelle für andere Tiere darstellen.

  • Ein chronischer Verlauf liegt vor, wenn der Erreger über einen längeren Zeitraum mit pathogener Wirkung im Organismus verbleibt.

Die Folge eines völligen Versagens der körpereigenen Abwehr und jeder Art der Therapie ist der Tod des infizierten Organismus. Bei vielen der durch lebende Infektionserreger verursachten Erkrankungen reagiert der befalle Organismus mit einer Entzündung, deren äußerlich sichtbare Symptome sich so darstellen:

  • Schmerz, verursacht durch giftige Stoffwechselprodukte der Krankheitserreger und durch die Blutstauung

  • Rötung, verursacht durch eine Gefäßerweiterung und die damit verbundene verstärkte Durchblutung

  • Wärme, ebenfalls verursacht durch eine vermehrte Durchblutung

  • Schwellung, verursacht durch die Blutgefässerweiterung und den Austritt von Flüssigkeit in das entzündete Gewebe.

  • Bei einer Entzündung von Schleimhäuten (z.B. der Atmungsorgane oder des Verdauungstraktes) kommt eine verstärkte Absonderung von Flüssigkeit durch die eingelagerten Schleimdrüsen hinzu (Schnupfen, Durchfall)

  • Beeinträchtigungen in der Funktion, hervorgerufen durch Schwellung und Schmerz

Die einzelnen Infektionserreger:

Bakterien sind Einzeller, die aufgrund eines eigenen Stoffwechsels zu einer selbstständigen Vermehrung in der Lage sind. Eine bakterielle Infektion schädigt den Organismus durch ihre giftigen Ausscheidungsprodukte (sowie die überschiessenden Abwehrreaktionen des Wirts). Eine natürliche Bekämpfung der Bakterien im Organismus erfolgt über die Leukozyten (weisse Blutkörperchen). Die Leukozyten "wandern" aus dem Blut in das infizierte Gewebe und bekämpfen die Bakterien. Durch abgetötete Bakterien und abgestorbene Leukozyten sowie Gewebezellen entsteht der für viele Entzündungen typische Eiter. Eine medikamentöse Behandlung von Bakterien erfolgt durch die Gabe von Antibiotika. Antibiotika sind ursprünglich aus Pilzen gewonnene Substanzen, die heute synthetisch hergestellt werden können. Sie greifen in den Stoffwechsel der Bakterien ein und wirken bakerizid (abtötend) oder bakteriostatisch (wachstumshemmend). Bakterien können gegen Antibiotika resistent werden. Durch eine Überdosierung oder ein vorzeitiges Therapieende können Bakterien überleben, die bei einer nachfolgenden Behandlung gegenüber diesem Antibiotikum resistent (unempfindlich) geworden sind. Da diese Resistenz an die Bakterien-Nachkommen weitervererbt werden kann, entsteht so ein neuer Bakterienstamm, gegen den ein entsprechendes Antibiotika entwickelt werden muss. Eine Antibiotika-Therapie muss also von einem Tierarzt überwacht werden. Die angegebene Behandlungszeit ist zwingend einzuhalten, auch wenn das betroffene Tier schon vorher wieder völlig gesund erscheint. Von einer Selbstmedikation durch eventuell irgendwann einmal übriggebliebene Antibiotika ist deshalb dringend abzuraten.

Die Arzneimittelgruppe der Antibiotika kam im Jahre 1929 völlig zufällig zustande. Dr. Alexander Fleming entdecke bei einer mit einem Schimmelpilz verunreinigten Bakterienkultur, dass der Bakterienrasen rund um die Schimmelpilzkolonie Lücken hatte. Der Schimmelpilz musste also eine Substanz ausscheiden, die das Wachstum der Bakterien zu stoppen vermochte. Eine Isolierung dieser Substanz führte so zur Entdeckung des "Penicillins".

Viren sind um ein Vielfaches kleiner als die einzelligen Bakterien und auch nur unter einem Elektronenmikroskop zu erkennen. Viren bestehen aus einer Proteinhülle (Protein = Eiweiss), in die ihre Erbsubstanz eingeschlossen ist. Sie können nur von lebenden Zellen vermehrt werden. Ausserhalb einer lebenden Zelle ist das Virus biologisch inaktiv und damit auch vermehrungsunfähig. Da Viren keinen eigenen Stoffwechsel haben und ihnen die Fähigkeit zur selbstständigen Vermehrung fehlt, ist eine Behandlung mit Antibiotika nicht möglich. Da ein mit Viren befallener Organismus in fast allen Fällen mit hohem Fieber reagiert, ist eine Gabe von fiebersenkenden Präparaten angeraten. Durch die geschwächten Abwehrkräfte kommt es häufig zu Sekundärinfektionen durch Bakterien, die dann wiederum durch eine antibiotische Therapie gezielt behandelt werden müssen. Zum Schutz vor vielen Virusinfektionen sind Impfungen möglich.

Pilze gehören zu der Domäne der Eucarya. Diese Domäne umfasst alle Lebewesen, die einen echten Zellkern besitzen. Kontakt zu einem an einer Pilzinfektion erkranktem Tier führt zu einer Ansteckung. Bei Hautpilzen kann jede Hautzelle und jedes Tierhaar u.U. einen Infektionsträger darstellen.

Bei den meisten Pilzinfektionen handelt es sich um Zoonosen*!
Zoonosen sind Krankheiten, die unter natürlichen Bedingungen vom Tier auf den Menschen und umgekehrt übertragbar sind.

Parasiten:
Durch Protozoen hervorgerufene Krankheiten, wie z. B. Toxoplasmose

Durch Würmer verursachte Krankheiten (z. B. Bandwürmer, Spulwürmer)

Durch Insekten hervorgerufene Krankheiten (Flöhe, Zecken, Milben, etc.) Bei den meisten Pilzinfektionen handelt es sich um Zoonosen. Zoonosen sind Krankheiten, die unter natürlichen Bedingungen vom Tier auf den Menschen und umgekehrt übertragbar sind.

* Zoonosen:

Zu den wichtigsten bei Hund und Katze vorkommenden Zoonosen gehören:

  • Tollwut (Erreger: Virus). Übertragung durch Bisse und Eindringen des Virus in die Blutbahn

  • Salmonellen (Erreger: Bakterien). Ausscheidung mit dem Kot, Infektionen durch Verzehr verunreinigter Nahrungsmittel

  • Toxoplasmose (Erreger: Protozoen). Infektion durch orale Aufnahme. Katzen scheiden Eier mit dem Kot aus - auch einige Tage alter Kot ist noch infektiös. Eine weitere Infektionsquelle für den Menschen ist z.B. rohes Schweinemett

  • "Katzenkratzkranheit" (Erreger: Bakterien). Übertragung durch Biss- und Kratzverletzungen. Symptome beim Menschen sind hochgradige Entzündungen der Lymphbahnen, zum Teil nässender Ausschlag und hohes Fieber. Bei Katzen verläuft diese Erkrankung meist symptomlos

  • Hautpilze. Übertragung durch Kontakt. häufigste Zoonose bei Tierpflegepersonal

  • Würmer (Spul und Bandwürmer). Bedeutsam u.a. der Fuchsbandwurm. Orale Infektion, erkrankte Organismen scheiden die Eier mit dem Kot aus.


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Impfen
Ich impfe meine Hunde regelmässig zu ihrem eigenen Schutz, aber auch zum Schutz anderer Hunde, Tiere und natürlich zum Schutz der Mitmenschen. Geimpft wird nur ein gesunder und parasitenfreier Hund. Ich spreche mit meinem Tierarzt ab, welche Impfung wann
sinnvoll und nötig ist.

Staupe
Die Staupe ist eine hoch ansteckende Virusinfektion. Sie kann sehr unterschiedlich verlaufen, bleibende Schäden hinterlassen oder gar tödlich enden. Besonders gefährdet sind Hundewelpen in den ersten Lebenswochen, aber auch ältere Hunde können erkranken. 
Heute lassen viele Hundebesitzer ihr Tier gegen Staupe impfen. Daher ist die Krankheit in der Schweiz relativ selten geworden. Dennoch bricht sie in vielen Ländern gelegentlich noch aus. So gab es Mitte der Neunzigerjahre in Finnland eine Epidemie mit mindestens 5'000 Fällen bei Hunden. Staupe kann auch bei Füchsen ausbrechen, so wurden seit Februar 2008 in Berlin  45 Füchse in verschiedenen Berliner Bezirken mit positiven Ergebnis auf Staupe untersucht.
Infizierte Tiere scheiden die Viren mit allen Körperflüssigkeiten aus. Ihr Hund kann sich im Kontakt mit einem anderen Hund anstecken. Wildtiere wie Füchse, Marder und Frettchen können die Staupe ebenfalls übertragen.
Erste Krankheitsanzeichen der Staupe treten rund eine Woche nach der Ansteckung auf. Manche Tiere scheiden daher Erreger aus, wenn sie noch gesund scheinen.

So äussert sich die Krankheit
Der erkrankte Hund hat zunächst hohes Fieber, zeigt Appetitlosigkeit und Mattigkeit. Die Staupe kann sich in drei Symptomenkomplexen äussern, die sehr unterschiedlich sind. Sie können einzeln, aber auch in Kombination auftreten:

  • Lungenform: Einfacher Husten, klarer bis eitriger Nasen- und Augenausfluss, bis hin zu einer Lungenentzündung.
  • Darmform: Mehr oder weniger heftiger Durchfall und Erbrechen.
  • Nervenform: Zum Beispiel Lähmungen, Bewegungsstörungen, Gleichgewichtsstörungen, Kopfschiefhaltung, Krämpfe oder Verhaltensveränderungen.

Oft verändert sich als Begleiterscheinung die Haut. Die Hornhaut an Schnauze und Pfotenballen ist verdickt.
Eine spezifische Behandlung der Staupe gibt es nicht. Wichtig ist daher die Prävention: Jeder Hund sollte gegen Staupe geimpft werden.
 

Parvovirose
Die Parvovirose wird durch das canine Parvovirus verursacht. Die Parvovirose ist eine schwere Krankheit, die tödlich verlaufen kann. Ende der 70er Jahre erkrankten zum ersten Mal zahlreiche Hunde an der Parvovirose. In der Schweiz wird diese Erkrankung nicht häufig, aber immer wieder festgestellt.
Der Erreger ist sehr resistent; er kann in der Umgebung eines Hundes bis zu einem Jahr lang überleben. Infizierte Hunde scheiden Parvoviren in hohen Mengen mit dem Kot aus. Virushaltiger Kot ist daher die Hauptursache für die Ansteckung und Verbreitung der Krankheit. Ihr Hund kann angesteckt werden, wenn er in Kontakt mit infiziertem Kot gerät, kranke Artgenossen beschnüffelt oder mit ihnen spielt.
Sie können Ihren Hund indirekt anstecken, wenn z.B. infizierter Kot an Ihren Schuhen haftet oder Sie andere Hunde streicheln und anfassen. So tragen Sie die Viren weiter, ohne es zu merken.

So äussert sich die Krankheit
Die Parvovirose bricht 3 bis 7 Tage nach der Ansteckung aus. Sie beginnt mit Fieber und Mattigkeit. Die Hauptsymptome sind dann massives Erbrechen und starker, oft blutiger Durchfall.
Besonders anfällig auf Parvovirose sind Welpen: Über 80 Prozent der Welpen sind im Alter von sechs Wochen nicht mehr ausreichend gegen Parvovirose geschützt. Bei Welpen verläuft die Parvovirose hoch akut und häufig tödlich. Mit intensiver und aufwändiger Therapie kann jedoch ein Grossteil der Welpen gerettet werden.
Im Krankheitsfall können nur die richtigen Hygienemassnahmen und eine gründliche Desinfektion die Verbreitung der Viren verhindern. Erkrankte Hunde brauchen sofort tierärztliche Intensivbehandlung und müssen von anderen Tieren isoliert werden.

Da es gegen das Parvovirus selber keine Medikamente gibt, können nur Symptome bekämpft werden. Wichtig ist daher die Prävention: Jeder Hund sollte gegen Parvovirose geimpft sein.
 

Leptospirose
Die Leptospirose, auch Stuttgarter Hundeseuche oder Weil’sche Krankheit genannt, wird durch Bakterien verursacht. Auch der Mensch kann sich anstecken. Die Krankheit ist gefährlich und kann tödlich enden.
Die Bakterien, so genannte Leptospiren, werden hauptsächlich über den Harn von infizierten Nagern (z.B. Ratten, Mäuse) oder anderen Hunden übertragen. Ihr Hund kann sich auch ohne direkten Kontakt mit diesen Tieren anstecken. Denn eine Hauptansteckungsquelle sind Gewässer, die mit infiziertem Harn verunreinigt sind. Der Erreger kann über längere Zeit zum Beispiel in Pfützen überleben. Hunde, die daraus trinken, können sich auf diesem Weg anstecken.
Infizierte Hunde können monate- bis jahrelang in unregelmässigen Abständen Leptospiren über den Harn ausscheiden.

So äussert sich die Krankheit
Die Leptospirose bricht eine bis zwei Wochen nach der Ansteckung aus. Die Symptome sind oft schwierig zu deuten. In schweren Fällen beginnt die Krankheit mit plötzlicher Schwäche, Ihr Hund verweigert das Futter, erbricht und hat Fieber. Weitere Anzeichen sind Atembeschwerden, vermehrter Durst und häufiger Harnabsatz. Später können Muskelschmerzen und Gelbsucht auftreten. Der Hund erhebt sich nur ungern und reagiert empfindlich bei Druck auf die Nierengegend. Die Leptospirose kann Nieren und Leber schädigen und tödlich verlaufen. Heutzutage sind Fälle mit Nierenversagen häufiger, wobei die Tiere teils nur noch durch eine Hämodialyse gerettet werden können.
Die Leptospirose ist eine sogenannte Zoonose, d.h. die Bakterien können auch Menschen befallen, wenn sie mit Harn von infizierten Tieren in Kontakt kommen. Die Symptome entsprechen denjenigen des Tieres
Die Leptospirose wird mit Antibiotika und allgemein unterstützenden Massnahmen behandelt. Als Besitzer/-in eines erkrankten Hundes sollten Sie rigorose Hygienemassnahmen einhalten. Wichtig ist die Prävention: Jeder Hund sollte gegen die Leptospirose geimpft sein.

 

Zwingerhusten
Der Zwingerhusten (infektiöse Bronchitis) ist eine so genannte Mischinfektion: Verschiedene Erreger können allein oder in Kombination ähnliche Symptome verursachen. Zu diesen Erregern gehören Viren (z.B. Parainfluenzavirus, Adenovirus) und Bakterien (z.B. Bordetella bronchiseptica, Mykoplasmen).
Der Zwingerhusten ist eine hoch ansteckende Erkrankung der Atemwege. Er verbreitet sich vor allem dort, wo Hunde auf engen Raum Kontakt zu Artgenossen haben: In Hundepensionen, Tierheimen, auf Hundesportplätzen, Zuchten mit vielen Junghunden, in Ausstellungen usw.
Grundsätzlich kann sich jedoch jeder Hund anstecken, der beim Auslauf mit Artgenossen in Kontakt kommt. Die Ansteckung erfolgt durch feinste Tröpfchen, die der erkrankte Hund beim Ausatmen oder Husten ausscheidet.
 
So äussert sich die Krankheit
Typisches Anzeichen eines Zwingerhustens ist ein trockener Husten. Der Husten tritt in Anfällen auf, die heftig sein können. Der Husten ist dann bellend, sehr unangenehm und schmerzhaft. Zwingerhusten beeinträchtigt das Allgemeinbefinden und die Leistungsfähigkeit des Hundes stark.
Die Hustenanfälle können Tage bis Wochen dauern und sind für Ihren Hund wie auch für Sie eine grosse Belastung.
Zwingerhusten ist oft selbstlimitierend, der erkrankte Hund erholt sich in der Regel vollständig. Allerdings kann es bei einem komplizierten Verlauf zu einer Lungenentzündung kommen, welche je nach Erreger mit Antibiotika und anderen Medikamenten behandelt werden muss. Gegen Zwingerhusten gibt es eine Impfung.

 

Tollwut
Die Tollwut gehört zu jenen Viruserkrankungen, die am längsten bekannt sind. Sie ist nach wie vor eine der gefährlichsten Virusinfektionen für Mensch und Tier. Sie ist unheilbar.
Empfänglich für Tollwut sind alle Warmblüter. Hauptüberträger sind wild lebende Fleischfresser, vor allem Füchse. Das Virus wird auch bei Fledermäusen nachgewiesen.
Infizierte Tiere übertragen die Tollwutviren mit ihrem Speichel, meist durch einen Biss. Von der Bissstelle wandert das Virus entlang der Nervenbahnen ins Gehirn.
Das Virus kann aber auch über Hautverletzungen wie zum Beispiel Schürfwunden in den Körper gelangen. Berühren Sie daher nie mit blosser Hand einen überfahrenen Fuchs, aber auch keine Wildtiere oder Fledermäuse, die Ihnen besonders zutraulich erscheinen.
 
So äussert sich die Krankheit
Bis der infizierte Hund an Tollwut erkrankt, können 14 bis 30 Tage vergehen. In seltenen Fällen dauert es sogar noch länger.
Die Erkrankung kann in zwei Formen auftreten:
  • Verhaltensänderung: Wilde Tiere werden zahm oder überwinden ihre Wasserscheu. Andere werden scheu oder verkriechen sich («stille» Wut).
  • Erregungszustände: Aggressivität,  Beisswut, Raserei («rasende» Wut).

Die Erkrankung führt zu fortschreitenden Lähmungserscheinungen verschiedenster Muskeln. Häufig kann das Tier nicht mehr schlucken, es speichelt, kann nicht mehr trinken und erstickt schlussendlich wenn auch die Atemmuskulatur gelähmt wird.
 
In der Schweiz ist die Tollwut seit 1999 offiziell ausgerottet. Für Haustiere besteht daher in der Regel keine Gefahr. Weltweit sterben jedoch jährlich immer noch 50'000 infizierte Menschen und hunderttausende von Tieren an Tollwut. Hunde, die aus Ländern eingeführt werden, in denen Tollwut vorkommt, können das Virus in sich tragen und stellen eine Gefahr für Mensch und Tier in der Schweiz dar. Gegen Tollwut schützt nur eine Impfung. Für Hunde, die ins Ausland reisen, ist sie meist zwingend.

 

Borreliose
Die Borreliose, auch Lyme-Borreliose oder Lyme-Krankheit genannt, wird durch Bakterien verursacht. Sie kann zu Schäden an Gelenken und Organen führen.
An Borreliose können Säugetiere, Vögel und auch Menschen erkranken. Überträger ist der gemeine Holzbock, eine Zeckenart. Borreliose ist auf der nördlichen Erdhalbkugel die häufigste von Zecken übertragene Erkrankung.
Der Holzbock lebt in Wäldern, Gebüschen, Parkanlagen und Gärten. Die Zecke kriecht auf den Hund und sucht sich eine geeignete Stelle, um ihn zu beissen. Dabei ernährt er sich von seinem Blut. Geht der gleiche Holzbock auf einen anderen Hund über, überträgt er die Bakterien auch auf ihn.
Die Bakterien, so genannte Borrelien, vermehren sich im Darm der Zecke. Während die Zecke Blut saugt, müssen die Bakterien zur Bissstelle wandern. Das dauert mindestens 12 Stunden, damit können die Bakterien erst dann auf den Hund übertragen werden. Wenn Sie die Zecke früh genug entfernen, können Sie also verhindern, dass Ihr Hund infiziert wird. Je länger die Zecke gesaugt hat, umso höher ist das Risiko einer Erkrankung.
Das Risiko, dass sich Ihr Hund mit Borreliose ansteckt, ist im Frühjahr und im Herbst am grössten. Zecken können aber das ganze Jahr über vorkommen.

So äussert sich die Krankheit
Während der Erkrankung durchläuft der Hund mehrere Stadien:

  • Typische Symptome sind zunächst Fieber, Appetitlosigkeit und Teilnahmslosigkeit.
  • Zwei bis drei Monate nach dem Biss entzünden sich Gelenke, die nahe der Bissstelle liegen. Die Gelenkentzündung kann zu Lahmheiten führen.
  • Im weiteren Verlauf wechseln Schübe von Lahmheiten mit Phasen der Besserung ab.
  • Im späten Stadium werden Gelenke, Nieren und das Herz geschädigt.

Das beim Menschen zuerste erscheinende Borreliose-Symptom, die sich ausdehnende ringförmige Rötung einer Bissstelle, tritt beim Hund nicht auf.
Borreliose kann mit Medikamenten behandelt werden; die Borrelien werden dadurch jedoch meist nicht vollständig eliminiert.

Massnahmen gegen Borreliose
Suchen Sie Ihren Hund nach jedem Spaziergang nach Zecken ab. Entfernen sie die Zecken sofort – am besten mit einer speziellen Zeckenzange – und machen Sie diese unschädlich.
Schützen Sie Ihren Hund gegen Zeckenbefall, da Zecken neben Borrelien auch andere Krankheitserreger übertragen.

 

Herpesinfektion
Die Herpesinfektion des Hundes, auch «infektiöses Welpensterben» genannt, wird durch ein Herpesvirus verursacht. Neugeborene, schwache und junge Welpen können daran sterben.
Das canine Herpesvirus – Herpesvirus des Hundes – wurde Mitte der 60er Jahre entdeckt, als in den USA viele neugeborene Welpen schwer erkrankten und starben. Denn das Virus wird vor allem über die Schleimhäute der Geburtswege ausgeschieden. Eine Ansteckung über die Schleimhäute des Nasen-Rachenraums ist jedoch ebenfalls möglich.
Gefährlich ist das Virus vor allem in Hundezuchten. Ist eine Zucht vom caninen Herpesvirus betroffen, kann eine Infektion dazu führen, dass bis zu 80 Prozent der Welpen sterben. Besonders gefährdet sind schwache Welpen, die unter drei Wochen alt sind.
Hauptüberträgerin des caninen Herpesvirus ist die infizierte Mutterhündin. Dass sie selber erkrankt ist selten und nur bei jungen Hündinnen oder Erstinfektionen wahrscheinlich. Das Virus kann aber Fruchtbarkeitsstörungen verursachen.
Die Infektion der Mutterhündin kann zu Sterilität, Missbildungen, Früh- oder Totgeburten führen. Die Mutterhündin kann ihre Jungen auch während der Geburt anstecken.

So äussert sich die Krankheit
Die ersten Anzeichen der caninen Herpesvirose sind Durchfall und Erbrechen. Nach diesen ersten Symptomen können die Welpen noch munter erscheinen. Wenig später wollen sie jedoch nicht mehr saugen, sie wimmern, strampeln und verlieren rasch an Gewicht. Manchmal treten zusätzlich Atembeschwerden oder Haut- und Schleimhautblutungen auf.
Welpen, welche die Infektion überleben, tragen das Herpesvirus lebenslang. Im Verlauf ihres Lebens kann der infizierte Hund das Virus schubweise ausscheiden. Dies geschieht vor allem bei Stresssituationen: z.B. bei Erkrankungen, Geburt, Ausstellungen usw. So steckt er wiederum andere Hunde an.
Der Erreger der caninen Herpesvirose kann nicht direkt bekämpft werden. Erkrankte Welpen haben eine gewisse Überlebenschance, wenn sie möglichst schnell in eine warme Umgebung gebracht werden, wo ihre Körpertemperatur konstant bleibt. Damit wird die Vermehrung des Virus soweit gedrosselt, dass es keine Krankheit mehr verursachen kann. Gegen eine Herpesinfektion gibt es eine Impfung.

 

Babesiose
Die Babesiose (auch Piroplasmose oder umgangssprachlich Hundemalaria genannt) wird von einzelligen Parasiten namens Babesien verursacht. Der Parasit vermehrt sich in den roten Blutkörperchen des Hundes und zerstört sie. Die Babesiose ist eine ernsthafte Erkrankung, die zum Tod führen kann.
Überträgerinnen der Babesiose sind die so genannte Auwaldzecke und die braune Hundezecke (v.a. im Mittelmeergebiet). Die Auwaldzecke lebt in Wäldern, Gebüschen, Parkanlagen, Gärten und sogar in kurzgeschnittenem Gras. Die Zecke kriecht auf den Hund und sucht sich eine geeignete Stelle, um ihn zu beissen. Dabei ernährt sie sich von seinem Blut und überträgt die Parasiten. Geht die gleiche Zecke auf einen anderen Hund über, überträgt sie den Parasiten auch auf ihn.
Typischerweise tritt Babesiose häufig in Mittelmeerländern wie z.B. Frankreich oder Spanien auf, aber auch in Zentraleuropa (Ungarn, gewisse Gegenden in Deutschland). Auch in der Schweiz gibt es Regionen, in welchen babesieninfizierte Zecken gefunden werden und Hunde erkranken können (z.B. im Raum Genfersee, Tessin), jedoch sind auch bereits Fälle ausserhalb dieser Zonen aufgetreten.
Das Risiko, dass sich Ihr Hund mit Babesiose ansteckt, ist im Frühjahr und im Herbst am grössten. Zecken können aber das ganze Jahr über vorkommen.

So äussert sich die Krankheit:
Die ersten Symptome der Babesiose zeigen sich zwei Tage bis zwei Monate nach der Ansteckung.
Die häufigsten Anzeichen sind plötzliches hohes Fieber, Abgeschlagenheit (Apathie), Appetitverlust, Erbrechen und Durchfall. Ein bis zwei Tage später tritt Blutarmut auf. Durch den Abbau der roten Blutkörperchen kann es auch zu einer bräunlichen Verfärbung des Urins oder zur Gelbverfärbung der Schleimhaut kommen.
Manchmal kommt es zu Abnormalitäten des Nervensystems oder Muskelschwäche. Auch Nierenversagen kann auftreten.
Die Krankheit verläuft leichter oder schwerer. Je nach dem, wie stark die Infektion und wie widerstandskräftig das Immunsystem Ihres Hundes sind. Erkrankte Tiere gehören zum Tierarzt; ohne Behandlung kann Ihr Hund innerhalb weniger Tage sterben.

Massnahmen gegen Babesiose
Suchen Sie Ihren Hund nach jedem Spaziergang nach Zecken ab. Entfernen sie die Zecken sofort – am besten mit einer speziellen Zeckenzange – und machen Sie diese unschädlich.
Schützen Sie Ihren Hund mit einem Tierarzneimittel gegen Zeckenbefall, da Zecken neben Babesien auch andere Krankheitserreger übertragen.
Leben Sie in einem Gebiet, in dem babesieninfizierte Zecken vorkommen? Oder ist Ihr Reiseziel ein solches Risikogebiet?
Gegen Babesiose gibt es eine Impfung. Informieren Sie sich frühzeitig vor Beginn der Zeckensaison oder vor Ihrer Reise.


Ansteckende Leberentzündung
Die ansteckende Leberentzündung des Hundes (Hepatitis contagiosa canis) wird durch das canine Adenovirus verursacht. Das Virus ist hoch ansteckend. In einigen Fällen kann die Hepatitis mild verlaufen. Häufig jedoch entwickelt sich eine schwere Krankheit, die tödlich enden kann.
Hauptüberträger der Hepatitis sind kranke, aber auch gesund erscheinende Hunde. Weil das Virus lange ansteckend bleibt und auch indirekt übertragen werden kann, kann sich Ihr Hund auch dann anstecken, wenn er keinen direkten Kontakt mit infizierten Artgenossen hat. Tiere, welche die Erkrankung überstanden haben, können noch monatelang Hepatitisviren ausscheiden und verbreiten.
 
So äussert sich die Krankheit
Einige Tage nach der Ansteckung mit dem Hepatitisvirus hat Ihr Hund Fieber, ist müde, hat vermehrt Durst und verliert den Appetit. Im weiteren Verlauf kommt es zu Augen- und Nasenausfluss und Erbrechen. Im weiteren Verlauf kommt es zu einer Leber- oder Nierenschädigung. Der Hund hat Durchfall und Bauchschmerzen. Er krümmt den Rücken und ist in der Leberregion, das heisst hinter dem Rippenbogen, berührungsempfindlich. Vor allem bei Welpen endet die Hepatitis oft tödlich. Manche Tiere sterben bereits, bevor die Krankheit erkannt wird.
Nach einer Genesung kann es zu einer Hornhauttrübung am Auge mit evt. Erblindung kommen («Hepatitis blue eye»). Häufig muss der an Hepatitis erkrankte Hund beim Tierarzt stationär behandelt werden. Die Erholung kann lange dauern. Nicht selten bleiben schwere Organschäden oder eine chronische Hepatitis zurück.

 
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Alopezie X

Die Alopezie X tritt bei Spitzen, nordischen Hunderassen und Zwergpudeln auf. Betroffene Tiere leiden unter Haarverlust, welcher vor allem am Hals und Rumpf auftritt, während Kopf und Vorderbeine normalerweise verschont bleiben. Zusätzlich verdunkeln sich manchmal die kahlen Hautstellen. Die Erkrankung tritt typischerweise im Alter von 1-5 Jahren auf.

Link zur Uni Bern  http://www.vetsuisse.unibe.ch/genetic/content/e2353/e2479/index_ger.html


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